Special Report


Published: February 18, 2010
Find more content on:
Produkte und Dienstleistungen


Leistungsfähige Vakuum-Spanntechnik

Ein neues Vakuum-Spannsystem mit einer integrierten Venturidüse kann ohne zusätzliche externe Venturidüse sowohl mit Druckluft als auch mit einer externen Pumpe betrieben werden. Bis zu neun Ansaugstellen ermöglichen flexible Feldeinteilungen sowie das Spannen von mehreren Teilen. Mit hohen Haltekräften, auch bei unbearbeiteten Flächen, ermöglicht die Vakuum-Spanntechnik eine verzug- und schwingungsfreie Fünf-Seiten-Bearbeitung von vorwiegend dünnwandigen, nichtmagnetischen Teilen bei nur einer Aufspannung. Die integrierte Venturidüse ermöglicht das sichere, kostengünstige Spannen mit Druckluft aus dem Netz. Auf der nur 40 mm hohen Vakuum-Spannplatte aus hochfestem Aluminium sorgen bis zu neun miteinander verbundene und einzeln zu verschließende Ansaugstellen für hohe Haltekräfte an den Werkstücken. Auf diese Art gespannte Teile können mit nur einer Aufspannung an fünf Seiten bearbeitet werden. Die Werkstücke lassen sich mit Hilfe der integrierten Bohrungen für Anschlagstifte oder der seitlichen, höhenverstellbaren Exzenteranschläge einfach positionieren.

Die Vakuum-Spannplatte liefert der Hersteller, der ausschließlich in Deutschland produziert, in vier Größen mit 300 × 200 mm, 300 × 400 mm, 400 × 400 mm sowie 400 × 600 mm. Seitliche Nuten ermöglichen das Befestigen auf dem Maschinentisch mit Spanneisen oder Spannpratzen. Zum Umfang des Vakuum-Spannsystems gehören neben der Grundplatte, einem Vakuummeter und zehn Meter Dichtschnur alle zum sofortigen Einsatz notwendigen Zusatzteile wie beispielsweise ein Absperrventil, Schalldämpfer, sechs Exzenteranschläge oder ein Pneumatikschlauch. Das System ist erweiterbar, indem sich mehrere Platten verbinden lassen.

Andreas Maier GmbH & Co. KG (AMF)
Fellbach, Deutschland
Stand 543

 

OEM-Kunststoffsysteme aus einer Hand

Mit einem breiten Spektrum an Fertigungsdienstleistungen bietet ein Schweizer Kunststoffverarbeiter Entwicklung, Werkzeugbau, Spritzguss und Laserschweißen sowie komplett montierte und verpackte OEM-Systeme in Kunststoff für die Medizintechnik an. Insbesondere in der Verarbeitung von Hochtemperaturpolymeren wie PPSU, PEI und PA kann auf einen breiten Erfahrungsschatz zurückgegriffen werden. Auch Hightech-Materialien wie PEEK, PVDF und PFA gehören seit Jahrzehnten zum Repertoire. Während kleinere Stückzahlen im Rapid Prototyping- Verfahren oder im hauseigenen CNC-Center hergestellt werden, sorgen Reinräume (bis zu Klasse 6 nach DIN EN ISO 14644-1) für Spritzguss und Montage sowie ein stringentes Qualitätssystem für eine sichere und professionelle Fertigung. 

Seit 2009 bietet das Unternehmen auch Laserschweißen zum Fügen von Bauteilen an. Dies ist besonders in der Medizintechnik von Vorteil, da durch den berührungslosen Prozess die Produkte nicht durch Fremdeinwirkung kontaminiert werden. Die minimale thermische Belastung der Bauteile sorgt für hohe Präzision und Reproduzierbarkeit. Es entsteht kein Werkzeugverschleiß, der aufwendige Wartung oder gar Requalifizierungen nach sich ziehen kann. Zudem wird die eingebrachte Strahlungsenergie sehr präzise dosiert an der Fügestelle eingebracht, der Rest des Bauteils bleibt vom Fügeprozess unbehelligt.

GEMÜ GmbH
Rotkreuz, Schweiz
Stand 356
 

Prüfsysteme

Ein Lieferant von Prüfsystemen für die Untersuchung der mechanischen Eigenschaften von Werkstoffen und Bauteilen stellt die neuen Prüfsysteme ElectroPuls E10000 und E10000 Linear-Torsion vor. Diese elektrodynamischen Systeme sind für eine Vielzahl von Prüfanwendungen geeignet. Ausgestattet mit moderner Linearmotortechnologie können die ElectroPuls-Systeme sowohl für statische Prüfungen mit niedrigen Geschwindigkeiten als auch für dynamische Ermüdungsversuche mit Prüffrequenzen von mehr als 

100 Hz eingesetzt werden. Im Unterschied zu servohydraulischen Prüfsystemen für dynamische Versuche kommen die ElectroPuls-Systeme ohne hydraulische Ölversorgung aus. Sie sind luftgekühlt und benötigen lediglich eine 1-Phasen-Stromversorgung.

Die neuen Modelle stehen mit Nennkräften bis 10.000 N zur Verfügung. Das System E10000 Linear-Torsion verfügt über einen patentierten, kombinierten Linear-Torsions-Antrieb für biaxiale Versuche an Werkstoffen und Bauteilen. Die hochgenauen Systeme weisen zahlreiche benutzerfreundliche Funktionen auf wie z. B. einen patentgeschützten Assistenten zur Optimierung der Regelparameter. 

Instron Deutschland GmbH
Pfungstadt, Deutschland
Stand 345


Schneidende Geometrien

Ein Hersteller von chirurgischen Instrumenten und Implantaten für die Traumatologie, Orthopädie, CMF, Wirbelsäulenchirurgie und Zahnmedizin präsentiert seine chirurgischen Bohrer, Spiralbohrer, Markraumbohrer, Reibahlen und komplexen chirurgischen Instrumente. Gemeinsam mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Konzerns wird an der Entwicklung eigener Produkte, Materialien und Oberflächen gearbeitet. 

Spezialisiert hat sich der Produktionsdienstleister aus dem Schwarzwald auf die Herstellung von schneidenden Geometrien. Es können unter anderem Fräs- und Drehteile bis unter 1 mm bearbeitet werden. Das Unternehmen ist nach DIN ISO 13485:2003 zertifiziert, GMP-konform und auf dem amerikanischen sowie japanischen Markt als Lohnfertiger registriert.

Protomedical GmbH
Zell am Harmersbach, Deutschland
Stand 1856

 

Präzisionsteile aus Band und Draht

Ein Umformspezialist bietet ein umfassendes Produktprogramm für Metallkomponenten wie Stanz-, Stanz-Biegeteile, Schraubenfedern (Druck-, Zug, -Dreh-, Schenkelfedern), Drahtformteile, Spiralfederringe, Spulen und Gehäuse. Das Unternehmen produziert Baugruppen mit Metall-Metall-, Metall-Plastik-verbindungen oder verschiedenen Schweißtechnologien. Es können kundenindividuelle Präzisionsteile in den Abmessungen 0,1 bis 4 mm gefertigt werden. Oberflächenbehandlungen werden nach Kundenwunsch durchgeführt. Die Werkzeuge werden in enger Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt, konstruiert und gefertigt.

Alle Prozessabläufe im Qualitäts- und Umweltmanagementsystem sind nach ISO TS 16949 und EN ISO 14001 zertifiziert und unter Berücksichtigung der OHSAS 18001 ausgelegt. Das Unternehmen wurde kürzlich für QM-Systeme für Medizinprodukte nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert.

Scheuermann + Heilig GmbH
Buchen-Hainstadt, Deutschland
Stand 1580 


Technische Formartikel

Ein Verarbeiter von Flüssig-Silicon für technische Formartikel fertigt auf über 25.000 m² Produktionsfläche mit 180 Spritzguss-Maschinen vollautomatisch Ein- und Mehrkomponententeile aus Silicon für ein breites Kundenspektrum. Die hauseigene Produktentwick- lungsabteilung unterstützt den Kunden im Bereich Designstudien, FEM-Simulationen, Rohmaterialtests, Prototypenbau (Rapid Prototyping von seriennahen Siliconteilen) bis hin zu Funktionsprüfungen. Nicht nur Produkte für den Medizin-, und Pharmatechnik- bereich, sondern auch Automotive-Komponenten, Schaltmatten für PC- und Handytastaturen oder Verbundteile und Dichtungen für den Sanitärbereich werden hergestellt.

Alle Systeme und Bestandteile werden auf Herz und Nieren getestet – nicht zuletzt mittels Computertomografen, mit welchen eine zerstörungsfreie Überprüfung von bereits montierten Baugruppen möglich ist. Das Unternehmen ist nach den Branchenstandards ISO 9001, ISO 13485, ISO 16949, ISO 14001 und OHSAS 18001 zertifiziert, und produziert in Reinräumen der Klasse 8 und 7 nach GMP.

Starlim Spritzguss GmbH
Marchtrenk, Osterreich
Stand 1583

 

Herstellung von Präzisionskunststoffteilen

Ein Schweizer Hersteller von Plastics Consumables und Plastic Medical Components für den Bereich Diagnostik und Medizintechnik fungiert als OEM-Partner für Hersteller von Diagnostika-Geräten, Life Science Robotics und Medical Devices. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden werden hier Präzisionskunststoffteile entwickelt. Die Kunststoffteile mit den entsprechenden Werkzeugen werden auf modernsten CAD-Anlagen konstruiert. Die Präzisionskunststoffteile werden auf vollautomatischen Spritzgussmaschinen in Reinräumen nach ISO Klasse 8 produziert. Das Unternehmen ist nach ISO 9001:2008/ISO 13485:2003 zertifiziert.

Außerdem werden für den Labor-bereich qualitativ hoch stehende Reaktionsgefäße, PCR-Produkte, Deep Well-Platten, Pipettenspitzen und Pipetten hergestellt. Diese Produkte werden vollautomatisch hergestellt und verpackt und weltweit vertrieben. 

Treff AG
Degersheim, Schweiz
Stand 438

 

Hochpräzisions-Laser-Schneidsystem

Das Hochpräzisions-Laser-Schneidsystem Multi Flexi Tube 2010 präsentiert sich mit drei wesentlichen Neuheiten: der MFT2010 Power Box, einem Fluid Block und einem Rohr-Lademagazin. Die neueste Generation der Power Box verleiht dem Anwender des MFT2010 vollständige Kontrolle über alle Prozessparameter und vereint alle elektrischen und elektronischen Komponenten in einem kompakten 19˝-Gehäuse. Durch die Integration einer Platine, die Servo-Regler, Steuerungssystem und Schaltelemente miteinander verbindet, wird der interne und externe Verkabelungsaufwand verringert, was die Zuverlässigkeit und Effizienz des Systems erhöht. Der Fluid Block ermöglicht es dem MFT2010 Prozessgas, Wasser und Druckluftparameter dynamisch zu regeln, und für den jeweiligen Bearbeitungsprozess zu optimieren. Dadurch können, laut Unternehmen, Gasverbrauch und Umrüstzeiten minimiert werden. 

Das Unternehmen hat außerdem ein vollautomatisches Rohrladesystem eingeführt, das mit einer präzisen, dichten Rohrkupplung ausgestattet ist und deshalb für Nassschneiden mit einem Wasserdruck bis 6 bar geeignet ist. Dies erhöht die Verfügbarkeit und minimiert die Stillstandszeiten. Das Ladesystem, das von der Power Box gesteuert wird, ist mit der Spindel synchronisiert. Die zu bearbeitenden Stangen oder Rohre werden automatisch nachgeführt und, wenn sie aufgebraucht sind, durch neue aus dem Magazin ersetzt. 

Um den Wartungsaufwand zu verringern und hygienische Probleme mit Wasserkühlkreisläufen zu vermeiden, ist das MFT2010 mit einem luftgekühlten Faserlaser ausgestattet, und eine Lüftungs-/Kühleinheit im Schaltschrankinnern sorgt für einen ausreichenden Wärmeaustausch. Das Laser-Schneidkopf-System kann mit Stickstoff geflutet werden, wobei nur eine kleine Durchflussmenge benötigt wird. Dadurch ergeben sich bedeutende Vorteile in einer Umgebung mit hoher Feuchtigkeit (z. B. beim Nassschneiden).

Alle Prozessparameter werden gespeichert, womit die Anforderungen der amerikanischen FDA zur Rückverfolgbarkeit (Six Sigma statistical process controls) erfüllt sind.

Swiss Tec Technology GmbH
Mieming, Österreich
Stand 1346

 

Vom Prototyping zur Serienfertigung 

Ein italienisches Unternehmen entwickelt und fertigt Komponenten, Implantate und Instrumente für verschiedene medizinische Branchen wie Endoskopie, Orthopädie, Traumatologie, Ophthalmologie, Zahnmedizin, Wirbelsäulenchirurgie, Gynäkologie und Urologie, Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie und minimal-invasive Chirurgie (Laparoskopie). Das Unternehmen fertigt für OEMs und bietet Unterstützung vom Engineering und Prototyping bis hin zur Serienfertigung, Montage und Verpackung. Der Betrieb liefert unter anderem Biopsiezangen, Fremdkörperzangen, implantierbare Port-Systeme, orthopädische Prothesen und Implantate, intramedulläre Nägel und Verriegelungsschrauben, Zahnimplantate, Wirbelsäulenimplantate und viele weitere hochpräzise Mikrokomponenten wie ophthalmologische Instrumente und kraniomaxillofaziale Implantate. 

Das Unternehmen ist nach EN ISO 9001:2000 und EN ISO 13485:2003/AC:2007 zertifiziert. Die Fertigungsabteilung ist mit Schweizer CNC 10-Achsen Einspindeldrehautomaten und Fräsbearbeitungszentren zum Drehen und Bearbeiten von Metall- und Plastikkomponenten mit Durchmessern von 0,5 bis 60 mm ausgestattet. Die 3D CAD-CAM- Bearbeitungszentren ermöglichen hochpräzise 3D-Bearbeitung und Mikrobearbeitung von komplexen Teilen. Die Tiefbohrzentren können Titan, Edelstahl und andere harte Werkstoffe mit geringsten Abweichungen bohren.

Carniaflex srl
Paluzza (Ud), Italien
Stand 851

 

Ultraschallschweißen für Thermoplaste

In der Medizintechnik ist eine sichere und optisch einwandfreie Fügetechnik von höchster Wichtigkeit. Beim getakteten Ultraschallschweißen werden thermoplastische Materialien durch innere Wärmebildung in der Fügezone miteinander verbunden. Das Verfahren bietet sich durch Schnelligkeit, Präzision und Wiederholgenauigkeit für eine Vielzahl medizintechnischer Anwendungen wie z. B. Filter, Ventile und Adapter an. Gegenüber anderen Schweißverfahren eignet sich das Ultraschallschweißen besonders, wenn schnelle Prozesszeiten bei hoher Prozesssicherheit gefragt sind.

Gerade bei medizinischen Bauteilen ist durch Visualisierung des Schmelzprozesses eine genaue Optimierung der Schweißparameter möglich und damit eine reproduzierbare, hohe Fügequalität – auch bei erschwerten Bedingungen durch Mehrfachkavitäten-Spritzwerkzeuge und unterschiedliche Trocknungsgrade. Die Technologie ermöglicht bereits in der 

Projektierungsphase mittels Ebenendefinition eine Optimierung der Schweißsonotrode. 

Herrmann Ultraschalltechnik GmbH 
Karlsbad, Deutschland
Stand 1848
 

Verbindungen

Ein Hersteller von Verbindungen an medizinischen Geräten stellt seine FitQuik-Verbinder vor. Die neuen Verbinder werden im Spritzgussverfahren hergestellt und sind in verschiedenen Materialien und zahlreichen Konfigurationen lieferbar. Das umfangreiche Produktangebot umfasst Luer Fittings, Schlauch- und Gewindefittings sowie Plattenmontage-Optionen für ein breitgefächertes Spektrum an Fluid-Anwendungen.

Außerdem präsentiert das Unternehmen den neuen Verschluss seiner innovativen SRC-Serie. Abdeckkappe und Verschluss-Stopfen können die Anwendungs-möglichkeiten für die Hersteller medizinischer Geräte erweitern und bieten eine sichere Alternative zu Luer Fittings.

Colder Products Company GmbH
Mainz-Kastel, Deutschland
Stand 1403
 

Kapazitive Sensortechnologie

Eine berührungslose Messmethode nutzt eine neue kapazitive Sensortechnologie. So misst die CLC-Serie den Füllstand von Flüssigkeiten und Schüttgütern kontinuierlich und ohne direkten Kontakt mit dem Medium. Der Miniatursensor wird an der Außenwand eines Gefäßes oder Behälters befestigt und erlaubt die Messung durch nahezu alle nichtmetallischen Materialien. Der Messbereich des Standardsensors beträgt bis zu 10 cm und kann durch Anordnung mehrerer Messelemente übereinander beliebig erweitert werden.

Die berührungslose kapazitive Messmethode gewährleistet eine vollständige Medienverträglichkeit und Sterilität. Die CLC-Serie bietet höchste Flexibilität in der Anwendung, indem der Sensor vom Anwender einfach und schnell durch eine Zweipunktkalibration auf den gewünschten Füllstandsbereich, das Medium und die Applikationsbedingungen angepasst werden kann. Neben der eigentlichen Messelektrode besitzt der Füllstandssensor eine zweite Referenzelektrode zur Kompensation von Temperatur- und Feuchtigkeitsänderungen in der Umgebung und erreicht eine sehr hohe Genauigkeit. Optional kann die CLC-Serie mit einer dritten Elektrode ausgestattet werden, die das korrekte Vorhandensein eines Behälters erkennt und ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal darstellt. Am Sensorausgang stehen gleichzeitig ein analoges Spannungssignal sowie eine digitale Schnittstelle zur Verfügung. Auf Wunsch bietet das Unternehmen Anpassungen der CLC-Füllstandssensoren an kundenspezifische Anforderungen.

Mit ihrer neuen, kontinuierlich und berührungslos messenden Technologie eignen sich die CLC-Sensoren zur Füllstandsbestimmung in der Medizintechnik, chemischen und pharmazeutischen Industrie, Biotechnologie sowie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie.

Sensortechnics GmbH
Puchheim, Deutschland
Stand 348

 

Gleitschleifen von Gelenkimplantaten

Bei Hüft- und Kniegelenken ist eine homogene, passgenaue, sehr glatte Oberfläche der Kontaktfläche erforderlich. Um dies zu erreichen, hat ein Hersteller von Maschinen für Oberflächenbearbeitung spezielle Gleitschleifprozesse für das Schleppschleifen entwickelt. Dabei werden die Werkstücke in passende Halterungen aufgespannt und in mehreren Bearbeitungsschritten durch ein geeignetes Schleif- und  Poliermedium gezogen. Das Aufspannen verhindert eine Beschädigung der Werkstücke untereinander. Besonders beim Bearbeiten der komplexen Oberflächengeometrie eines Kniegelenkes ist es wichtig, dass beim Schleifen und Polieren Material gleichmäßig abgetragen wird, um die Passgenauigkeit zu gewährleisten. Hier hat das Unternehmen in zahlreichen Tests Werkstückhalter entwickelt, die genau dies gewährleisten.  

Bei den Schleppschleifmaschinen der Serie DF ist es auch möglich, eine Maschine so auszustatten, dass sie automatisch die beiden Bearbeitungsstufen Nassschleifen und Trockenpolieren abarbeitet. Ein zeitaufwendiges Umspannen der  Werkstücke entfällt somit. In einer Schleppschleifanlage DF-10 Tools können z. B. 20 Kniegelenke gleichzeitig gespannt werden und so in etwa drei bis fünf Stunden bearbeitet werden. 

OTEC Präzisionsfinish GmbH
Straubenhardt-Feldrennach, Deutschland
Stand 1559

 

Thermogeformte Verpackungen

Neben dem Schutz eines Produktes sind die Aspekte des Produkthandlings weitere wesentliche Kriterien für die Gestaltung von Verpackungen. Ein Kunststofftechnik-Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von thermogeformten Verpackungen für pharmazeutische und andere Produkte spezialisert. CAD-Konstruktionen liefern die notwendigen Daten für die Erstellung der Formwerkzeuge im gut ausgestatteten hauseigenen Formenbau. Das Unternehmen verarbeitet Platten- und Rollenware und deckt so ein breites Spektrum an Verpackungsgrößen ab. Eine Fertigung unter Reinraumbedingungen ist möglich. 

UNIPA Kunststofftechnik GmbH
Neustadt an der Weinstraße, Deutschland
Stand 481
 

Oberflächenbearbeitung

Ein Spezialist in der Oberflächen-bearbeitung durch Sandstrahlen bietet für die Medizintechnik neben den traditionellen Injektorstrahlanlagen, Feinstrahlgeräte in Drucktechnik und Satellitendrehtischanlagen in Medizinalausführung an.

So präsentiert sich die neue SDT 80 FG, die z. B. für das präzise Aufrauen von Dentalimplantaten eingesetzt werden kann, mit folgenden Merkmalen: präzises Druck-Strahlsystem mit Düsen um 1 mm, Aufruf der Batch- und Prozessdaten mittels Barcodescanner, Protokollierung der relevanten Prozessdaten, Ausgabe der Prozessdaten auf einen USB-Stick oder als Papierausdruck. Das Ganze wird abgerundet mit einem übersichtlichen und bedienerfreundlichen 12˝ Touchscreen-Bedienpanel.

Sandmaster GmbH
Wendlingen, Deutschland
Stand 868

 

Anspritzoptionen und Nadelverschlussversion

Um flexiblere Einsatzmöglichkeiten in der Medizintechnik zu ermöglichen, hat ein Hersteller von Heißkanalsystemen seine HPS III-MH-Düsenbaureihe für die direkte seitliche Anbindung um abgewinkelte Spitzenvarianten erweitert und präsentiert eine Anspritzgeometrie mit seitlicher Schmelzezuführung und senkrechter Anbindung zur Anspritzung unter engsten Platzverhältnissen. Der klassische Spitzeneinsatz zur Seitenanspritzung im 90°-Winkel zur Entformungsrichtung ist nun auch mit 60-, 45- und 30°-Winkelung verfügbar. In der Medizintechnik lässt sich so beispielsweise die oftmals bei der seitlichen Anspritzung dünnwandiger,  schlanker rohrförmiger Bauteile wie Pipetten auftretende einseitige Belastung des Formkerns durch den Schmelzedruck mit daraus resultierendem Kernversatz reduzieren – durch gewinkelte Spitzen kann der Anspritzpunkt näher am Kernlager positioniert werden. 

Die Schmelzezuführung erfolgt seitlich, der Anschnitt ist aber in Entformungsrichtung (0°) positioniert. Diese Technik wurde besonders für Bauteile entwickelt, bei denen eine Anspritzung auf waagerechten Flächen in direkter Nähe aufsteigender Konturen gefordert ist, beispielsweise auf Flanschen von Probengefäßen oder auf Halteplatten von Spritzen. Dies kann sowohl mit rechtwinklig gekröpften Wärmeleitspitzen, als auch mit Nadelverschlusstechnik erfolgen. Bei beiden Verfahren kann der Anspritzpunkt bis zu 3 mm nah an der aufsteigenden Kontur platziert werden. Beim Nadelverschlusssystem erfolgt die Nadelbetätigung synchron über eine Hubplattenmechanik. Eine Neuheit sind die kombinierten Nadeldichtungen und -führungen, die anschnittnah im gekühlten, einteiligen Formeinsatz eingeschraubt sind. Neben hoher Dichtigkeit des Systems können so eine kurze freie Nadellänge und minimale Nadelbelastung erreicht werden. Anstelle der beim offenen System eingesetzten Wärmeleitspitzen werden gegabelte Wärmeleitelemente verwendet, die durch ihre spezielle Formgebung die Nadel direkt vor dem Anschnitt großflächig und berührungsfrei umschließen und eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Anschnittbereich sicherstellen.

EWIKON Heißkanalsysteme GmbH & Co. KG
Frankenberg, Deutschland
Stand 459

 

Hochleistungskeramik für die Dentalmedizin

Zirkonoxidexperten aus der Schweiz haben Altbewährtes neu definiert und das Ziraldent-Implantatsystem in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik am Universitätsklinikum Freiburg im Breisgau entwickelt.

In der Orthopädie werden seit über 20 Jahren BIO-HIP-Hüftgelenke aus Zirkonoxid (ZrO2) eingesetzt. Heute löst Zirkonoxid als Werkstoff auch in der Zahnheilkunde die Metalle immer mehr ab. Da der Implantatkörper sowohl eine hohe Primärstabilität erreicht als auch ein Design aufweist, das nach der Phase der Osseointegration der Knochenresorption entgegenwirken kann, ist das Ziraldent- Implantat sicher. Das Implantat wird aus dem Werkstoff Ziraldent gefertigt, der alle positiven Eigenschaften des bewährten Zirkonoxids ZrO2 aufweist, jedoch deutlich fester ist.

Außerdem präsentiert das Unternehmen als Weltneuheit die poröse, osseokonduktive Zirkonoxidoberfläche. Diese Implantatoberfläche führt zu einer Verbindung von Implantat und Gewebe. Die neue keramische ZircaPore- Oberfläche für Zirkonoxidimplantate ist keine Beschichtung, wie man sie von Titanimplantaten her kennt; sondern bei ZircaPore ist die poröse Oberfläche Teil des Implantatkörpers. 

Die Implantatoberfläche ist – genauso wie der Grundkörper – aus Zirkonoxid, dem keramischen Stahl, der hochfest, zäh und vollkommen biokompatibel ist. ZircaPore ist Teil des Implantatkörpers, der es dem Gewebe erlaubt, in das Implantat einwachsen zu können. So kann bereits in der Einheilphase eine sichere Verbindung entstehen, die das Implantat im Knochen stabilisiert.

Metoxit AG
Thayngen, Schweiz
Stand 201

 

Reinraumgerechte Automatisierung 

Ein Maschinenbauer bietet automatisierte Reinraum-Anlagen zur nasschemischen Oberflächenbehandlung und -reinigung an. Ob Teile gereinigt oder die Oberfläche geätzt und beschichtet werden muss – neben dem klassischen Anlagenbau verfügt der Anbieter von Prozesstechnologie über langjährige Erfahrung im Bereich Prozessentwicklung. Typische Teile aus dem medizinischen Bereich sind Implantate, Stents, Spritzen und optische Komponenten. Hier geht es um das Abreinigen von Partikeln, das Ätzen zur Konditionierung der Oberfläche, galvanische Beschichtungen oder um eine Beschichtung mit aktiven Substanzen. 

Hohe Produktionsstückzahlen und die geforderte Reproduzierbarkeit machen einen automatisierten Ablauf innerhalb der reinraumgerechten Anlage notwendig. Um den Anforderungen in der medizinischen Produktionsumgebung gerecht zu werden, fließen Regularien der FDA wie GMP oder GAMP 5 von der ersten Stunde an mit in die Konzept-, Konstruktions- und Umsetzungsphase ein. Jede Anlage ist dabei für den Dauereinsatz von 24 Stunden an sieben Tagen pro Woche ausgelegt.

RENA GmbH
Gütenbach, Deutschland
Stand 645
 

Polymerplattform für künstliche Hüften und Knie

Eine neue Polyethylenpolymerplattform soll die mechanischen Eigenschaften und die Langzeitstabilität von Hüft- und Knieimplantaten verbessern. Zwar wird ultrahochmolekulares Polyethylen (UHMWPE) seit über 45 Jahren für künstliche Gelenke benutzt, aber Verbesserungen bei der Verschleißfestigkeit des Werkstoffs sind immer noch erforderlich, um Revisionsoperationen vermeiden zu können. Durch Vernetzung, ein Verfahren unter Nutzung hoher Strahlungsdosen, konnte die Verschleißfestigkeit nun erheblich verbessert werden, allerdings mit nachteiligen Auswirkungen auf die mechanischen Eigenschaften des Polymers, so das Unternehmen.

Seit Beginn des UHMWPE-FE-Programms vor zwei Jahren hat der Werkstofflieferant nun einfach zu vernetzendes UHMWPE entwickelt. Durch die neu entwickelte Polymerplattform wird eine Familie von UHMWPE-Polymeren geschaffen, die kleine, in hohem Maße reaktionsfreudige Moleküle beinhalten, welche die erforderliche Vernetzung bei erheblich geringeren Strahlungsdosen herstellen können. Dadurch sollen die nachteiligen Auswirkungen auf die mechanischen Eigenschaften des Polymers vermindert werden. Dies ermöglicht festere Implantate mit besserer Langzeitstabilität.

Das Unternehmen liefert Werkstoffe für orthopädische Anwendungsbereiche, wie z. B. Dyneema Purity, eine Fasertechnologie, die speziell dafür entwickelt wurde, bei medizinischen Anwendungen einschließlich orthopädischer Implantate ein Höchstmaß an Qualität und Reinheit zu erreichen. Außerdem wird eine Produktreihe von Polyurethanen zum Einsatz bei verschiedenen orthopädischen Behandlungen einschließlich prothetischer Spinalimplantate, der Arthroplastik für Hüften und Knie und der Knorpelreparatur angeboten. 

DSM Biomedical
Geleen, Niederlande
Stand 1330  

 

Palettierstation für Reinraumanwendungen 

Ein Hersteller von Automatisierungstechnik für die Serienproduktion wird mit einer neuen Anlage aus dem Produktsortiment Palettierung an den Start gehen. Die SPEED-Line kann für die Bereitstellung oder Verpackung berührungssensitiver Produkte oder Bauteile unter Reinraumbedingungen eingesetzt werden. Die im Handling integrierte servoelektrische Z-Achse ermöglicht eine problemlose Anpassung und Umstellung auf unterschiedliche Entnahmepositionen und Übergabehöhen. Durch überlagerte Bewegungen und hohe Dynamik kann eine zusätzliche Leistungssteigerung bei gleichzeitig schonender Produkthandhabung erzielt werden. 

Das neue, intuitive Bedienkonzept mit vielfältigen Service- und Diagnosefunktionen ermöglicht dem Maschinenbediener sowie dem Servicepersonal eine einfache und sichere Handhabung. Große Makrolon-/Glasflächen und Zugangstüren schaffen Übersichtlichkeit, Transparenz und Sauberkeit in der Produktion. Neben Neuigkeiten aus dem Bereich Verpackung und Palettierung können sich die Besucher auch über Automatisierungsvorhaben unter Reinraumbedingungen informieren.

FLG Automation AG
Karben, Deutschland
Stand 816

 

Kunststoffverpackungen für Pharma und Diagnostik

Ein Hersteller von pharmazeutischen Primärverpackungen unter kontrollierten Bedingungen der Reinraumklasse 10.000 (DIN ISO EN 14644-1, GMP class C) beliefert pharmazeutische Hersteller und die diagnostische Industrie mit hochwertigen Kunststoffverpackungen inklusive Verschlüssen und Tropfeinsätzen oder Sonderteilen und – wenn gewünscht – mit Veredelung der Flaschen, wie z. B. Druck oder Sterilisation. Neben einem breiten Standardprogramm liegt der Fokus des Unternehmens auf der Entwicklung von kundenspezifischen Produkten. 

Produktionstechniken wie Coextrusionsblasen, Extrusionsblasen, Spritzblasen – auch PET und Topas, Spritzguss und Spritzstreckblasen kommen hier zum Einsatz. Alle relevanten Materialien werden eingesetzt, wie z. B. PE, PP, PET. Die Firma ist spezialisiert auf Kunststoffverpackungen in Volumina von 1 bis 10.000 ml.

Das Unternehmen verfügt über eine eigene Entwicklungsabteilung inklusive Zeichenbüro, technischen Kundenservice, weltweite Vertriebsstrukturen, Rückverfolgbarkeit aller Komponenten bis hin zum Rohmaterial, geschlossenen Materialfluss und ein integriertes Qualitätsmanagement. Zertifiziert ist der Systemlieferant nach ISO 15378:2000, ISO EN 9001:2000 und ISO EN 14001:2005. Darüber hinaus wird die Einhaltung der GMP-Richtlinien bei der Produktion der pharmazeutischen Packmaterialien durch unabhängige Gremien nachgewiesen.

HPT Hochwertige Pharmatechnik GmbH & Co. KG
Neuhaus/ Rwg., Deutschland
Stand 871
 

Biegsame Wellen

Die Hohlwellen eines Entwicklers und Herstellers von biegsamen Wellen bieten Chirurgen die zusätzliche Möglichkeit, mittels durchgeführter Kabel oder Glasfasern elektrischen Strom oder Laserlicht direkt an den Operationsort zu leiten. Besonders in der Medizintechnik ist die biegsame Welle wichtiger Bestandteil zur Umsetzung der technischen Erfordernisse. Sowohl in der Chirurgie, der Gastroskopie, der Traumatologie, der Laparoskopie, als auch der Endoskopie werden Geräte eingesetzt, deren Konstruktion nur mit biegsamen Wellen realisiert werden konnte. Hierzu gehören flexible Markraumbohrer, flexible Schraubendreher, flexible Bohrer und Fräser, Biopsiezangen, Endoskope und endoskopische Zusatzgeräte. Mit ihnen können auch auf komplizierten Wegen Bewegungen und Kräfte sicher übertragen werden. Auch motorisch betriebene Systeme, die in der Dentaltechnik und verschiedenen Gebieten der Chirurgie eingesetzt werden, sind ohne biegsame Wellen nicht denkbar.

Seit über 20 Jahren ist das Unternehmen mit biegsamen Wellen in der Medizintechnik tätig. Alle Produkte sind für die üblichen Sterilisationsverfahren geeignet. 

Schmid & Wezel Hilsbach GmbH & Co. KG
Sinsheim, Deutschland
Stand 1584

 

Forschung, Prüfung und Technologietransfer

Das Angebot eines Dienstleistungslabors und Forschungsinstituts mit Kernkompetenz in der Medizintechnik umfasst Prüfungen, Beratung, Ausbildung und Technologietransfer. Die Prüfleistungen werden an Produkten der Medizin- und Werkstofftechnik sowie an Industriegütern und Komponenten aus Maschinenbau, Mikrotechnik und Zuliefermarkt erbracht: Rohmaterialprüfungen, metallographische Untersuchungen, Analysen von Werkstoffzusammensetzungen, statische und dynamische Prüfungen von Bauteilen und Produkten, Funktionsprüfungen, Oberflächenuntersuchungen, Nachweis von Verunreinigungen und Veränderungen auf Oberflächen.  

Angewandte Forschung betreibt die unabhängige Non-Profit-Organisation häufig in interdisziplinärer Zusammenarbeit. Das Qualitätsmanagementsystem ist nach SN EN ISO 9001:2008 zertifiziert; ausgewählte Dienstleistungen sind nach ISO/IEC 17025 zertifiziert.

RMS Foundation
Bettlach, Schweiz
Stand 868 (Swiss Pavillon, Medical Cluster Schweiz)


Prototypenbau

Mit über 25 Jahren Erfahrung im Bereich Prototypenbau und RP-Dienstleistung kann ein Unternehmen die gesamte Prozesskette einer Produktentwicklung anbieten. Von Einzelteillösungen und Messemodellen bis zu Kleinserien und Baugruppen, im Mittelpunkt stehen dabei stets die individuellen Kundenansprüche.

Die Prototypen entsprechen immer dem Serienteil und ermöglichen es, die Serientauglichkeit eines Produkts zu prüfen. Sie entstehen aus dem Originalmaterial oder alternativ über diverse Rapid Prototyping-Verfahren. Das Unternehmen bietet die folgenden Rapid Prototyping-Verfahren an: STL – Stereolithografie, SLS – Selektives Lasersintern, Vakuumguss, Nylonguss, Feinguss, HSC - High Speed Cutting und Rapid Tooling.

Teufel Prototypen GmbH
Unterfahlheim, Deutschland
Stand 1874 
 

Polymer-Technologie

Ein Hersteller von Farbsystemen, Additiven, Compounds sowie Masterbatches für die Kunststoffindustrie hat sich auf spezialisierte Märkte konzentriert, für die er Hightech-Individuallösungen zur Präzisionseinfärbung und zur Konditionierung von Kunststoffen entwickelt und herstellt. Zu den Auftraggebern zählen insbesondere Unternehmen der Medizintechnik, der Automobilindustrie sowie Hersteller von Hygieneartikeln, Lebensmittelverpackungen und ähnlichen Sonderprodukten. 

Spezialisten entwickeln im Team auf die Lastenhefte der Kunden exakt abgestimmte Farbtöne für die jeweiligen Kunststoffe und Funktionsanforderungen. Heute stehen im Unternehmen mehr als 300.000 Rezepturen bereit, die auch noch nach Jahren durch wiederholgenaue Fertigungsprozesse zur Verfügung gestellt werden können. 

Ein eigenes Lasertechnikum mit vier Laserquellen ermöglicht die  Durchführung von Machbarkeitsstudien. Das Unternehmen ist TÜV-zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 sowie DIN EN ISO 14001. 

Treffert GmbH & Co. KG Bingen, Deutschland
Stand 464

 

Anlagenplattform für anspruchsvolle Automatisierung 

Ein Anlagenbauer präsentiert seine neue Anlagenplattform TEAMED. Diese ist speziell für die Kombination von Montage- und Prüfaufgaben im medizintechnischen Bereich entwickelt worden. Im Gegensatz zu festgetakteten Rundschalttischen ist TEAMED ein flexibles Linearsystem. Es arbeitet effizient und wirtschaftlich, wenn aufwendige und präzise Prozesstechnologien erforderlich sind – wie beispielsweise Laserschweißen, Dosieren oder die Kraft-Weg- sowie Drehmomentprüfung. Typische medizintechnische Produkte, die auf dieser Plattform montiert werden, sind beispielsweise komplexe Inhalations-, Pen- oder Point of Care- Diagnostiksysteme.

Mit dem neuen TEAMED hat das Unternehmen ein flexibel ausbaubares Baukastensystem speziell für die Medizintechnik auf den Markt gebracht. Die Plattform bietet Flexibilität auch hinsichtlich verschiedener Transportsysteme, die in einer Anlage optimal kombiniert werden können. So sind beispielsweise auf der Prozessebene schnelltaktende, und im Bereich Handarbeitsplatz oder für Puffer freiflutende Systeme möglich. TEAMED wird optional in Edelstahl oder in einer pulverbeschichteten Ausführung geliefert. Mit einem integrierten Laminarflowmodul sind höhere Reinraumklassen bis Klasse 1000 realisierbar.

teamtechnik Maschinen und Anlagen GmbH
Freiberg, Deutschland
Stand 328

 


0
Your rating: None


Login or register to post comments