Der weltweite Medizintechnik-Markt ist hart umkämpft. Um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, oder Kosten einzusparen, geben viele OEMs einige oder alle Herstellungsprozesse an Drittunternehmen ab. Doch muss bei der Wahl des Outsourcing-Partners so einiges beachtet werden.
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| Bei Iftest wird für die Gerätemontage auf flexible Arbeitsplätze Wert gelegt. |
Es gibt im Wesentlichen zwei Gründe, die ein Unternehmen dazu bewegen, Prozesse outzusourcen. Mittlere und große Unter-nehmen wollen sich hauptsächlich verstärkt auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Kleine Unternehmen und Unternehmen, die in neue Geschäftsbereiche vorstoßen, wollen vom Know-how der „Profis“ profitieren, um so schneller und flexibler am Markt agieren zu können.
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| Die Iftest AG nimmt Flying-Probe-Tests vor. |
Wie wird zum Beispiel ein geeigneter Partner für Outsourcing-Projekte für Elektronikdienstleistungen gefunden und welche Eigenschaften sollte dieser haben? Die Softfacts zur Auswahl sollen nicht zu kurz kommen. Dazu gehören zum Beispiel Branchen-Know-how, Aufzeigen der Kompetenz, in dem standardisierte und dokumentierte Prozesse vorhanden sind, vertrauensvolles und partnerschaftliches Verhältnis auf Augenhöhe. So verfügt die Iftest AG über langjährige Erfahrung in Outsourcing-Projekten im Bereich der Elektronik.
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| Eine Mitarbeiterin der Iftest AG nimmt eine Korrektur durch eine AOI (Automatische Optische Inspektion) vor. |
Existenzängste können nur mit Information und Mitwirken im Projekt eliminiert werden. Durch regelmäßige Meetings auf allen Personal-Ebenen lernen sich die „gegenüberstehenden“ Partner schon in einer frühen Projektphase kennen und sind so immer über die aktuellen Projektthemen informiert. Jeder kann im Meeting seinen Beitrag zum Erfolg des Outsourcing-Projektes leisten. Wenn jeder Mitarbeiter des Kunden seine neuen Aufgaben, die in Zukunft auf ihn zukommen, kennt und auch seine eigene Zukunft durch das Mitwirken in den Projektteams gestalten kann, ist schon die erste Hürde geschafft.
- Erkennen der Markt- und Wettbewerbsposition
- Kernkompetenzen erkennen und definieren
- Identifikation von Outsourcing-Potenzialen und -Projekten
- Bewertung der Wirtschaftlichkeit
- Anzahl der zu vergebenden Leistungen und Prozesse
- TCO (Total Cost of Ownership)
- Branchenkompetenz
- Struktur und Größe des Anbieters (kann ein Verhältnis auf Augenhöhe aufgebaut werden)
- Möglichkeiten des gemeinsamen Wachsens gegeben
- Steigerung der Flexibilität durch die Übernahmen der verschiedenen Aufgaben vorhanden
- Know-how und Referenzen des Anbieters
- Komplettes Outsourcing-Spektrum durch den Anbieter abgedeckt
- Mehrwert der Anbieter
- Welche Ideen hat der Anbieter mit eingebracht
- Entscheidung für einen Outsourcing-Partner
- Entscheidungsmatrix führen
- Bewertungskriterien definieren und gewichten
- Sympathie und Vertrauen
- Rahmenparameter
- Zeiträume
- Umfang
- Aufgaben
- Verantwortungsbereiche
- Garantien
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| Vollautomatische SMD-Bestückung bei Iftest. |
In diesem Projekt übernahm Iftest bestimmte Fertigungsarbeiten im Elektronikbereich für ein Gerät zur Strahlentherapie. In der Strahlentherapie werden besondere Anforderungen gestellt: Für die Behandlung werden hochenergetische Photonenstrahlen erzeugt. Dies bedingt eine sorgfältige Auswahl und Evaluation der zu verwendenden Komponenten und Bauteile. Diese Komponenten werden bei Varian Medical Systems in einem besonderen Raum auf Strahlenresistenz hin ausgetestet, bevor sie bei einem Produkt eingesetzt werden.
Das Projekt begann mit dem Entwurf des Pflichtenheftes von Varian Medical Systems inklusive der Erstellung des Schemas der Leiterplatten. Iftest hat das Layout der Leiterplatten gemäß Pflichtenheft erstellt und Funktionstests an den hergestellten Platinen durchgeführt. Iftest ist seit vielen Jahren Partner von Varian Medical Systems und stellt pro Jahr rund 25.000 Leiterplatten für die diversen Steuer- und Überwachungselemente der Hightech-Bestrahlungsgeräte her. ■



